Der SuS Oberaden führt das erweiterte Führungszeugnis ein

Sexuellen Missbrauch vorbeugen!

 

Im Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz angepasst worden. Demnach sollen Träger der Jugendhilfe und Vereine sich von neben- und ehrenamtlich Tätigen ab 18 Jahren ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen lassen.

Die Jugendämter im Kreis Unna streben eine Vereinbarung mit den einzelnen Trägern in den nächsten Monaten an. Dieser Kontrakt ist wichtig, damit keine einschlägig vorbestraften Personen Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen, betreuen, erziehen oder ausbilden. Da sich Missbrauch nicht hundertprozentig verhindern lässt, ist es wichtig, Kinder durch solche Präventionskonzepte stark zu machen, damit sie nicht zu Opfern werden.

Die Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses ist erforderlich bei regelmäßig neben- und ehrenamtlich Tätigen, bei mehrtägigen Maßnahmen und Übernachtungen und bei der Wahrscheinlichkeit eines nicht kontrollierten Kontaktes bzw. Einblick eines Betreuers/ Übungsleiters in die Intimsphäre von Kindern und Jugendlichen.

Für die ehrenamtlich Tätigen, die das erweiterte Führungszeugnis beim Bürgerbüro Ihres Wohnortes beantragen, entstehen keine Kosten. Spätestens nach 5 Jahren ist ein neues Führungszeugnis vorzulegen.   Das Führungszeugnis bleibt im Besitz des ehrenamtlich Tätigen.

Das Präsidium und der Hauptvorstand des SuS Oberaden 1921 e.V., wird hier mit guten Beispiel voran gehen und ein erweitertes Führungszeugnis beantragen.

Der Präsident Herbert Littwin stellt sich als Vertrauensperson zur Verfügung, das Führungszeugnis einzusehen und den Abteilungen eine Bestätigung entsprechend auszustellen.

Mehr Infos bietet die Dienststelle  Bundeszentralregister

pdf-icon zum Antrag